Lag Monument
Bill Dietz

(aus dem Englischen übersetzer) Score
Identifizierei eine rhythmischeii Sequenz in einem Dokumentiii.
Internalisiereiv diese rhythmische Sequenz.
Führe alltägliche rhythmische Aktivitätenv invi diesem Rhythmus aus.

i Eine Abfolge von Momenten in der Zeit, die für Ihre Identifikation mit dem Dokument charakteristisch ist (d.h. nicht unbedingt mit dem manifesten Inhalt des Dokuments oder seinen ausgeprägtesten rhythmischen Elementen verbunden ist, sondern mit der Abfolge von Momenten, auf die du aufmerksam gemacht wurdest).
ii “Rhythmische Sequenz” bezieht sich nicht auf den Rhythmus im musikalischen Sinne, sondern auf einzelne Zeitdauern zwischen den Momenten der Zeit. Eine rhythmische Sequenz besteht aus nicht quantisierten Dauern, die indexikal zum Quelldokument sind (also von Natur aus aperiodisch). Eine rhythmische Sequenz könnte in Bezug auf ihre Verwendung [v] als skalierbar angesehen werden, solange ihre genauen Proportionen in jeder Skala beibehalten werden.
iii Das Quelldokument (Audio, Bild, Text, etc.) ist etwas, das man studieren, fühlen, denken, berühren, berühren, Zeit widmen möchte.
iv Setz dich wiederholt der Quellsequenz aus, bis du den Rhythmus flüssig wiedergeben kannst. Formen der Abstraktion können notwendig sein – z.B. Skalierung, Looping, instrumentale Transposition (z.B. indexisch verfolgte Klicks/Pulse/Beats).
v Tippen, Blinzeln, Hacken, Masturbation, Gehen, etc. – jede alltägliche rhythmische Aktivität, die im Allgemeinen ohne bewussten rhythmischen Bezug durchgeführt wird. Die Aktivität & der Quellrhythmus brauchen & sollten vielleicht keinen direkten Bezug haben.
vi Die Durchführung alltäglicher rhythmischer Aktivitäten nach den Konturen eines bestimmten Quellrhythmus sollte so präzise wie möglich erfolgen, unabhängig von einer möglichen Veränderung oder Störung der vorliegenden Aktivität. Bei diskreten rhythmischen Aufgaben (z.B. Zubereitung einer Mahlzeit) sollte die Gesamtheit der Aufgabe nach einem Quellrhythmus erledigt werden. Für kontinuierliche rhythmische Aktivitäten (z.B. Atmung) könnte man mit der Verinnerlichung von Quellrhythmen ins Unbewusste experimentieren … so dass man z.B. unbeabsichtigt Quellrhythmus atmet & das Quelldokument erst nach dessen Erkennung wieder ins Bewusstsein kommt.

 

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